Christen und Muslime
 
5 x, mittwochs
2., 15., 29. Februar
14., 28. März 2012
19.00 - 22.00 Uhr
Ev. Markus-Gemeindehaus
Heidelberger Str. 2
Villingen
Theologischer Einführungskurs

An 5 Abenden wird in Wesensmerkmale des islamischen Glaubens eingeführt und mit Inhalten des christlichen Glaubens in Beziehung gesetzt.
  1. „Ich begegne dir, und so erkenne ich mich. Du begegnest mir, und so erkenne ich dich.“ Unterwegs zum Dialog von Christen und Muslimen
  2. „Gottes Thron umfasst Himmel und Erde“ – Glaube und Glaubensbekenntnis in Islam und Christentum
  3. „Edler Koran und Heilige Schrift“ Offenbarung in Islam und Christentum
  4. „Fürchtet Gott, ehret den König!“/„Kruzifix und Kopftuch“ – Religion und Politik in Islam und Christentum
  5. „Der Mensch – ein Kunstwerk“ Mensch und Gott in Islam und Christentum
Der Kurs nimmt ein Anliegen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Baden-Württemberg auf. „Erfahrungsgemäß müssen Christen zum einen im Hinblick auf ihren eigenen Glauben dem Islam gegenüber sprach- und zeugnisfähiger werden, zum anderen müssen die weithin bestehenden Schwellenängste gegenüber dem Islam und den Muslimen durch sachliche Information über den Islam abgebaut werden.“

Leitung:         Karin Nagel, Religionsphilologin, EB-Villingen
                      Wolfgang Rüter-Ebel, Dekan
Kosten:          
20,– € /10,– € für kirchliche Ehrenamtliche
Anmeldung:   Ev. Erwachsenenbildung
                      Tel. 07721/8451-71
   
Der Reformator Zwingli
 
Donnerstag
15. März
19.30 Uhr
Ökum. Zentrum
Schwarzwaldstr. 2
St. Georgen

„Gott ist wahrhaftig und Licht“

„Die Hauptsache des Evangeliums ist kurz zusammengefasst, dass unser Herr Jesus Christus, wahrer Gottessohn, uns den Willen seines himmlischen Vaters mitgeteilt und uns durch seine Unschuld vom Tod erlöst und mit Gott versöhnt hat ...
Deshalb ist Christus der einzige Weg zur Seligkeit für alle, die je waren, sind und sein werden.“ Huldrych (Ulrich) Zwingli veröffentlicht – sechs Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers – 1523 seine „Schlussreden“. Er ist Priester am Großmünster in Zürich, Humanist und mit den Verhältnissen seines Landes vertraut. Nach schwerer Krankheit erkennt er: Friede mit Gott gibt es nur durch seine Gnade, nicht aufgrund menschlichen Tuns.
Trotz dieser gemeinsamen reformatorischen Grunderkenntnis ist die Reformation in Zürich sein Werk: „Lange bevor ein Mensch in unserer Gegend Luther nur dem Namen nach kannte, begann ich im Jahre 1516 das Evangelium Christi zu predigen.“
Die Reformation in Zürich fand im Gegensatz zur Reformation Luthers statt, in Abstimmung mit dem Rat der Stadt und nach einem klaren Reformationsprogramm, welches das Leben in der Stadt im Sinne der „wahren Religion“ und unter Einsatz eines Ehe-Sittengerichts neu ordnete.


Referent:            Winfried Frech, Pfarrer i. R.
Informationen:   Ev. Pfarramt St. Georgen
                           Tel. 07724/942115

   
„Hildegard von Bingen“
 
Mittwoch
23. Mai
15.00 - 17.00 Uhr
Markus-Gemeindehaus
Heidelberger Str. 8
Villingen

Mystikerin, Komponistin, Heilkundige und Äbtissin

Schon als Kind empfängt Hildegard Visionen und wird im Alter von acht Jahren in ein Benediktinerkloster gebracht. Sie untersteht dem strengen Abt Kuno, der das Mädchen schließlich an ihre Mentorin Jutta von Sponheim übergibt. Diese fördert nicht nur Hildegards musikalische Begabung, sondern vermittelt ihr christliche Werte, Lesen, Schreiben und viel Wissen.
Acht Jahre später wird Hildegard Nonne. Sie trifft auf den jungen Mönch Volmar, der sie ermutigt ihre Visionen aufzuschreiben. Hildegard schaut und vernimmt einzigartige Bilder des Göttlichen: den Kosmos als Gottes Leib in Mandorla-Gestalt, die Gestalt der Weisheit in der Farbe des ‚heiligen Grün‘, die das Weltenrad erfüllt. Diese kostbaren Bilder, die ein neues Gesicht Gottes zeigen, eine weibliche Facette hinzufügen, sind eingebettet und teilweise verschüttet unter mittelalterlicher Theologie, mit denen Hildegard ihre revolutionären Visionen zu erklären und einer misstrauischen Kirche zu vermitteln suchte.

Leitung:             Annegert Klemm, Diakonin in der Klinikseelsorge (i. R.)
Veranstaltende: Ev. Erwachsenenbildung in Kooperation mit
                          Gemeinschaftprojekt „Gemeinsam alt werden im Quartier“,
                          Diakonischem Werk
                          Baugenossenschaft Familienheim
Informationen:   Ev. Erwachsenenbildung
                          Tel. 07721/845171

   
Anstöße
 

20.00 Uhr
Donaueschingen

Die „Anstöße“ richten sich an Menschen, die Freude am Nachdenken über gesellschaftliche, politische und theologische Themen haben.
Kurze Impulsreferate regen zum Austausch mit und zwischen den Teilnehmenden an.

Dienstag, 27. März, Erich-Kästner-Schule, Humboldtstr. 3
"Inklusion"- Gemeinsames Lernen für alle Chance oder Sackgasse?

„Keine Person darf aufgrund einer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden“, so lautet das europäische Recht zur Frage der Inklusion, also der Einbeziehung von behinderten Menschen in die Regelschule.
Diesen Anspruch zu erreichen, ist ein allgemeines Menschenrecht und damit ein hehres Ziel.
In Baden-Württemberg hat man lange mit der gesetzlichen Umsetzung dieses Anspruchs gezögert – in der praktischen Umsetzung ist das „Ländle“ sogar Schlusslicht.
Welche Lernbedingungen müssten geschaffen werden, damit Behinderte, deren Eltern es wünschen, in eine durchschnittliche Schulklasse integriert werden können?
Genügen bauliche Voraussetzungen, personelle Ausstattung und Lehrmethoden, um jedem einzelnen Schüler gerecht zu werden?
Ist eine umfassende Eingliederung möglich?
Wird durch gemeinsames Lernen eine höhere soziale Integration erreicht oder werden die Lernprozesse aller verlangsamt, oder gar die Abschlüsse geringer wert?
Haben sich die traditionellen Sonderschulen etwa nicht bewährt?
Können betroffene Kinder dort nicht besser gefördert werden?
Diese Fragen werden im Rahmen der Gesprächsreihe „Anstöße“ in Donaueschingen mit Fachleuten diskutiert.

Im Gespräch:
Roland Müller, Vater
Annette Sauter-Schimak, Schulrätin
Thomas Poreski, MdL Grüne
Renate von Witzleben, Rektorin Erich Kästner Schule


Dienstag, 22. Mai, Marienhaus, Eilestr. 4
„Schuld und Sühne“

Im Gespräch:
Anita Neidhardt-März, Geschäftsführerin Diakonisches Werk im SBK
Dagmar Kreider, Theologin
Psychologe (N.N.)

Mittwoch, 11. Juli, Ev. Gemeindehaus, Max Egon Str. 21
Waffenhandel

Im Gespräch:
Rüstungskritiker
Vertreter NGO
Vertreter Politik

Veranstaltende:  Ev. Erwachsenenbildung
                           Kath. Bildungswerk Donaueschingen

   
Informationen und
Anmeldung
bei:
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Vorträge